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Glossar

Vollständiger Text:


Ganz ohne Fachausdrücke und Abkürzungen kommt man beim Thema Internet und Webdesign nicht aus. Hier werden die wichtigsten Begriffe kurz erläutert.

  

admin-c

Administrativer Ansprechpartner für die Verwaltung einer Domain. Ein admin-c ist zuständig für alle Fragen, welche die Website, Subdomains, E-Mail-Accounts etc. unter dem Domainnamen betreffen.

   

AJAX

Der Begriff AJAX steht für Asynchronous JavaScript and XML. Er bezeichnet das Konzept der asynchronen Datenübertragung zwischen einem Internetserver und dem Browser, so dass Nutzdaten oder Teile einer Internetseite ausgetauscht werden können, ohne dass der Nutzer eine neue Internetseite aufrufen muss. Dies ermöglicht beispielsweise eine sofortige Prüfung der Nutzereingaben oder passende Vorschläge etwa für Suchbegriffe noch während des Tippens.

   

ASP - Active Server Pages

Script-Sprache von Microsoft für auf dem Server ablaufenden Scripte, in Microsoft Internet Information Server und Personal Web Server integriert. Als Programmiersprache können zum Beispiel JScript oder VBScript verwendet werden.

  

Barrierefreiheit

Barrierefreiheit im Internet bedeutet die uneingeschränkte Nutzungsmöglichkeit der Informationen einer Internetseite und der angebotenen Interaktionsmöglichkeiten durch alle Menschen über denselben Zugangsweg. Eine Zugänglichkeit über Alternativen wie etwa Textversionen gilt nicht als barrierefrei. Ein Maßstab für Barrierefreiheit ist etwa die Erfüllung der unterschiedlichen Stufen der Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV).

   

BITV (Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung)

Die BITV gilt seit dem 27. April 2002 für alle Internetauftritte von Behörden der Bundesverwaltung. Sie soll Menschen, denen ohne die Erfüllung zusätzlicher Bedingungen die Nutzung der Internetangebote nur eingeschränkt möglich ist, den Zugang zu diesen eröffnen oder erleichtern. Manche Bundesländer haben für Ihren Geltungsbereich eigene Verordnungen mit einer ähnlichen Zielsetzung erlassen.

   

Blog

Blog ist eine Wortkreuzung aus Web und Log, oft auch Weblog genannt. Ein Blog ist eine Webseite, die periodisch neue Einträge enthält (ähnlich etwa dem Logbuch eines Schiffes). Neue Einträge stehen an oberster Stelle, ältere folgen in umgekehrt chronologischer Reihenfolge.

  

CMS (Content Management System)

Ein Content Management System ist ein Programm, das die Erstellung, Bearbeitung und Organisation von Texten und anderen Inhalten (Content) durch mehrere Autoren ermöglicht. Für die Verwaltung umfangreicherer Internetseiten werden oft web-basierte Web Content Management Systeme genutzt, die eine Online-Bearbeitung der Webseiten ohne Programmierkenntnisse ermöglichen.

   

Cookie

Eine kleine Protokoll-Datei, die von einem Server auf dem eigenen Computer abgelegt wird und diesem benutzerbezogene Daten zurücksendet.

   

CSS - Cascading Style Sheet

In eine HTML-Seite eingebettete Vorlage zur Definition von Formatierungen wie Schriftart, Größen oder Farben.

  

Domainname

Die weltweit einmalige Kennung einer Internetadresse. Top-Level-Domains wie com, net, org oder de dienen der Zuordnung zu einer Kategorie oder einem Land. Subdomains gliedern wiederum eine Website.
Beispiel: SUBDOMAIN.MEINEDOMAIN.COM

  

Frames

Mit Frames (Rahmen) werden mehrere HTML-Dokumente unabhängig voneinander in einem Fenster platziert, zum Beispiel eine ständig sichtbare Navigation und der Inhalt in einem eigenen Frame.

   

FTP - File Transfer Protocol

Mit Hilfe dieses Übertragungsprotokolls können Dateien zwischen zwei Rechner verschoben werden, zum Beispiel vom Arbeitsplatzrechner auf den Webserver.

  

Hit

Jeder Zugriff eines Browsers auf ein beliebiges Element einer Website ist ein Hit. So produziert das Laden einer Seite mit drei Bildern insgesamt vier Hits. Wenig aussagekräftig.

   

HTML - Hyper Text Markup Language

Die für Internetseiten am meisten verwendete Beschreibungssprache. Mit Hilfe von Steuerzeichen, sogenannten Tags, können Texte formatiert werden, andere Dokumente (z.B. Grafiken) eingebunden werden oder Verweise (Links) zu anderen Seiten oder Textstellen erfolgen.

   

HTTP - Hyper Text Transfer Protocol

Grundlage der Übertragung von Internetseiten vom Server zum Browser. Für die Übermittlung sensibler Informationen (z.B. Kreditkartenangaben) wird die verschlüsselte Variante HTTPS genutzt.

  

Interstitials

Eine der Fernsehwerbung ähnliche Unterbrecherwerbung, bei welcher eine Werbeseite geöffnet wird, bevor der Nutzer auf die eigentlich aufgerufene Seite gelangt.

   

IP

IP ist die Abkürzung von Internet Protocol, dem weltweit gültigem Basisprotokoll für die Datenübertragung im Internet. Dieses regelt den Verbindungsauf- und -abbau sowie die Fehlerkennung zwischen Internet-Rechnern.

   

IP-Adresse

Rechner im Internet müssen eine eindeutige Adresse besitzen, damit sie für Anfragen erreichbar sind. Jeder Rechner verfügt deshalb im Internet über eine eindeutige Nummer bzw. Adresse aus vier Zahlen zwischen 0 und 255 nach dem Muster xxx.xxx.xxx.xxx. Es gibt dynamische IP-Adressen, die bei der Einwahl ins Internet vom Provider zugeordnet werden und nur für die Zeit der jeweiligen Verbindung gelten, sowie feste IP-Adressen, die z.B. an Webserver vergeben werden. Auch die URL einer Website (z.B. http://www.labseven.de) wird von spezialisierten Rechnern (Name Server) in die jeweilige IP-Nummer übersetzt.

  

Java

Eine Programmiersprache für den Einsatz in Netzwerken wie dem Internet. Ein entsprechendes Programm kann über das Internet geladen und ausgeführt werden, ohne dass es auf der eigenen Festplatte gespeichert wird, beispielsweise als eingebundenes Applet.

  

Klickpfad (Click Stream)

Ein Klickpfad spiegelt den Nutzungsverlauf eines Besuchers wider. Er gibt Aufschluss darüber, wo die Nutzer in die Website einsteigen, über welche Seite sie das Angebot wieder verlassen, und welche Aktionen sie in der Zwischenzeit ausführen.

  

Logfile

In Logfiles werden die Zugriffe auf Dateien und Seiten protokolliert. Die Auswertung in einer Abfragestatistik ermöglicht den Einblick in die Interessen und Verhaltensweisen der Nutzer.

  

Name-Server

Ein Name-Server ist ein Rechner im Internet, der Domain-Namen (z.B. http://www.labseven.de) in IP-Adressen umwandelt. Ein Name-Server verwaltet dazu Listen mit registrierten Rechnernamen und den dazugehörigen IP-Adressen, die regelmäßig aktualisiert werden.

   

Nutzertracking

Unter Nutzer-Tracking versteht man die Verfolgung der Aktionen eines einzelnen Besuchers auf einer Website. Dabei werden Daten aus Logfiles, aber auch über spezielle Instrumente wie eindeutige Nutzer-ID's oder Cookies gewonnene Informationen anonymisiert zusammengeführt und ausgewertet.

  

Pageimpression

Diese Zahl gibt die Anzahl der Sichtkontakte von Internetbenutzern mit einer Seite an. Die Impression beginnt die Pageviews als Messgröße abzulösen. Durch unterschiedliche Endgeräte kann jedoch der sichtbare Bereich nicht 100prozentig festgestellt werden.

   

PageRank

Das PageRank-Verfahren stellt die Berechnung der Bedeutung eines Webdokuments durch Google dar und basiert auf den Beziehungen einzelner Webseiten zueinander. Dabei fließt die Anzahl der eingehenden Links für ein Dokument in die Relevanzbeurteilung ein. Diesem Ansatz liegt zu Grunde, dass ein Dokument um so wichtiger ist, je häufiger es von anderen verlinkt wird. Dabei ist nicht jedes Dokument gleichwertig. Vielmehr sollte einem Dokument - völlig unabhängig von seinen Inhalten - ein hoher Rang zugewiesen werden, wenn es von anderen bedeutenden Dokumenten verlinkt wird.

   

Pageview

Die Anzahl der Views sagt aus, wie oft eine Internetseite geladen wurde. Diese Angabe kann jedoch durch Zwischenspeicherung von Seiten (z.B. durch Proxies) verfälscht sein.

   

PDA

PDA ist die Abkürzung für Personal Digital Assistant. Dies ist ein kleiner tragbarer Rechner, der zumeist mit einem stiftähnlichen Stab durch Eingaben auf dem druckempfindlichen Display bedient wird. Die häufigsten Anwendungen für PDA's sind die Adressverwaltung, Terminplanung sowie die Nutzung als elektronischer Kalender und Notizblock. Die Daten lassen sich mit PC's abgleichen. Zunehmend verschmelzen auch unterschiedliche Geräte, z.B. Mobiltelefon und PDA zum sogenannten Smartphone.

   

Perl

Eine häufig verwendete Open Source-Programmiersprache für auf dem Server ablaufende Scripte. Das Script wird mit Hilfe eines Interpreter ausgeführt.

   

PGP

PGP (Pretty Good Privacy) ist ein Programm, mit dem E-Mails und andere Daten verschlüsselt werden können. Es nutzt ein Public Key-Verfahren, d.h. es gibt zwei Schlüssel: einen öffentlichen, mit dem jeder die Daten für den Empfänger verschlüsseln kann und einen geheimen Schlüssel, den nur der Empfänger besitzt. PGP gibt es als kostenlose Privatversion und als kostenpflichtige kommerzielle Software. Wir nutzen das als Open Source vorliegende Programm GnuPG zur Verschlüsselung unserer E-Mails. Gerne senden wir Ihnen auf Anfrage unserer öffentlichen Schlüssel per E-Mail zu.

   

PHP Hypertext Preprocessor

Eine speziell auf Webapplikationen ausgerichtete Script-Sprache. PHP ist Open Source und macht starke Anleihen bei Perl und C.

   

Plugin

Hilfsprogramme für die Darstellung bestimmter Informationen oder für zusätzliche Funktionen im Browser, zum Beispiel für 3-D-Modelle oder Animationen.

   

Podcast

Das Kunstwort Podcast setzt sich zusammen aus dem populären Audioplayer iPod sowie dem englischen Begriff Broadcasting. Audio-Beiträge werden im Internet bereitgestellt und können auf Knopfdruck aktualisiert und auf den mobilen Musikplayer übertragen werden.

   

POP3 - Post Office Protocol 3

Ein sehr weit verbreiteter Standard für das Empfangen von eMail. In einem paßwortgeschützten POP3-Konto werden alle Nachrichten auf dem Mailserver gespeichert und bei Abfrage des Kontos auf den lokalen Rechner übertragen.

   

Proxy-Server

Proxy-Server speichern bereits besuchte Seiten vorübergehend auf den eigenen Festplatten ab. Wird eine Web-Seite angesteuert, prüft der Proxy-Server zunächst, ob diese bereits auf seiner Festplatten vorliegt. Sollte dies der Fall sein, wird die Seite von der Festplatte geladen und die Internetverbindung somit entlastet.

  

RSS (Really Simple Syndication)

RSS ist eine Technik, die es ermöglicht, Inhalte einer Webseite zu abonnieren und über neue Informationen auf einer Website benachrichtigt zu werden. Neu veröffentlichte Beiträge werden mit RSS automatisiert auf Ihren Computer geladen. Dadurch erhalten Sie die jeweils neuesten Informationen automatisch und bequem geliefert. RSS ist nicht auf reine Texte beschränkt, auch Audio- oder Video-Inhalte können mit einem sogenannten RSS-Feed ausgeliefert werden.

  

Social Bookmarks

Social Bookmarks sind Internet-Lesezeichen zum gemeinschaftlichen Sammeln von Links, Nachrichten oder Podcasts durch zahlreiche Nutzer. Es können Lesezeichen ergänzt, bewertet und kommentiert oder mit Schlagwörtern versehen werden. Ebenso erhält man Einblick in die Lesezeichen anderer Nutzer.

   

SSL - Secure Socket Layer

Dient der Herstellung einer verschlüsselten Verbindung zwischen Browser und Webserver zur Übertragung sensibler Daten wie Kreditkarteninformationen.

   

Streaming Media

Mit der Streaming-Technik werden Audio- oder Videodaten nicht in einem Stück auf den eigenen Computer geladen, sondern bereits während der Übertragung der Informationen wiedergegeben.

   

SVG (Scalable Vector Graphics)

SVG ist eine in XML formulierte Sprache zur Erstellung von zweidimensionalen Vektorgrafiken und wurde 2001 vom World Wide Web Consortium (W3C) als Standard verabschiedet. SVG-Bilder sind sehr klein, textbasiert und können (künftig) auch von Suchmaschinen indexiert werden. Durch die Nutzung von Vektoren ist es möglich, SVG-Bilder ohne Qualitätsverlust zu vergrößern, zu verkleinern oder auszudrucken.

  

Tag Cloud

Eine Tag Cloud (auch Wortwolke genannt) ist eine Form der Visualisierung von Informationen. Hierbei werden alphabetisch sortierte Begriffe je nach ihrer Wichtigkeit (z.B. Häufigkeit der Nennung in einem Text) farblich oder durch unterschiedliche Schriftgrößen hervorgehoben.

   

TCP/IP

Abkürzung für "Transmission Control Protocol/Internet Protocol"; technische Grundlage zur Datenübertragung im Internet. Dieses Protokoll zerlegt die Inhalte einer Internetseite in kleine Pakete und schickt diese zum Empfänger. Hier werden die Pakete dann in der richtigen Reihenfolge wieder zusammengesetzt.

  

URL - Uniform Resource Locator

Darstellungsverfahren für Internetadressen unter Nennung des Protokolls (http://) des Domainnamens (www.labseven.de) sowie der Datei- und Pfadangaben (/knowhow/glossar.htm)

   

Usability

Usability ist der englische Begriff für Gebrauchstauglichkeit und bezeichnet für Internet-Anwendung deren Eignung, einen Nutzer auf eine effektive, effiziente und zufriedenstellende Weise zu den gewünschten Informationen oder Zielen zu führen.

  

vCard

Die vCard ist eine elektronische Visitenkarte, die zum Austausch von persönlichen Daten verwendet werden kann. Zahlreiche Endgeräte wie Mobiltelefone und PDA's, aber auch E-Mail-Programme und Adressverwaltungen nutzen vCards und können diese per Mausklick in ihren Adressbestand übernehmen.

   

Viewtime

Diese Angabe gibt die Zeitdauer wieder, welche ein Besucher auf einer Website verbracht hat. Ist nur mit großem Aufwand meßbar. Das Verlassen der letzten Seite kann normalerweise nicht im Logfile verzeichnet werden.

   

Viral Marketing

Die Weiterempfehlung eines Dienstes an Freunde und Bekannte. eine sehr erfolgreiche und günstige Form der Werbung, z.B. "Gesendet mit ..."-Abschlußzeile bei eMails oder "Best viewed..."-Button.

   

Visit

Ein Visit entspricht einem Besuch auf einer Internetseite. Technisch gesehen ist eine Visit eine Abfolge von Mausklicks, die von der gleichen IP-Nummer stammen. Dies kann verfälscht sein durch mehrere Nutzer am gleichen Rechner oder durch dynamisch vergebene IP-Adressen bei Zugangsanbietern.

   

VRML

Abkürzung für "Virtual Reality Modeling Language"; Programmiersprache zur Darstellung dreidimensionaler Räume im Internet. Mit VRML können virtuelle Landschaften, Gebäude oder 3-D-Spiele entworfen werden.

  

WAP

Das "Wireless Application Protocol"; Standard für die Übertragung von Internet-Inhalten auf mobile Endgeräte, z.B. Handys. Für die Nutzung der WAP-Angebote sind speziell ausgerüstete Mobiltelefone erforderlich.

   

WCAG (Web Content Accessibility Guidelines)

Das World Wide Web Consortium (W3C)hat bereits 1999 mit den WCAG Standards für barrierefreie Internetangebote veröffentlicht, die neben Anforderungen an die Programmierung einer Internetseite auch Kriterien für Inhaltsarchitekturen und die Verwendung neuerer Technologien enthält und in verschiedene Prioritätsstufen eingeteilt ist. Die deutsche Barrierefreie Informationstechnik-Verordnung (BITV) orientiert sich an den Prioritäten der WCAG.

  

XML -eXtensible Markup Language

Eine Metasprache zur Strukturierung von Informationen. Anbieter von Informationen können eigene Strukturbefehle und Attribute definieren. Diese können ohne aufwändige Konvertierung von anderen Anbietern ausgewertet werden.

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