Technik
Weitere Informationen:
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Möglichkeit zur Online-Prüfung des HTML-Code (englisch) | |
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Website der DENIC eG als Verwalter aller DE-Domains | |
Vollständiger Text:
Beim Webpublishing dreht sich vieles um technische Fragen. Was sind die wichtigsten Antworten für Aufbau und Veröffentlichung von Internetseiten?
Der Domainname:
Dies ist die weltweit einmalige Kennung einer Internetadresse. Top-Level-Domains wie com, net, org oder de dienen der Zuordnung zu einer Kategorie oder einem Land. Subdomains gliedern wiederum eine Website.
Beispiel:SUBDOMAIN.MEINEDOMAIN.COM
Domainnamen sind kostenpflichtig. Alle Namen mit der Top-Level-Domain DE werden zentral von der DE-NIC verwaltet. Dort kann die Verfügbarkeit geprüft werden. Beantragt wird die Domain über einen Provider oder direkt bei DE-NIC. Domainnamen durften in den ersten Jahren keine Sonder- oder Satzzeichen enthalten. So waren die deutschen Umlaute nicht möglich. Mittlerweile können auch Domains mit Sonderzeichen reserviert werden, teilweise sind diese jedoch noch nicht für alle Nutzer erreichbar. Zulässig sind alle Zahlen, alle Buchstaben des Alphabets sowie der Bindestrich innerhalb des Namens.
Der Server:
Damit Internetseiten rund um die Uhr erreichbar sind, müssen diese auf einem speziellen Computer abgelegt werden, dem Webserver. Dieser Server ist ständig mit dem Internet verbunden und liefert die Internetseiten an die Nutzer aus. Es gibt drei Möglichkeiten für den Betrieb eines Servers:
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Mieten von Speicherplatz:
Bei einem spezialisierten Internet-Service-Provider (ISP) wird Speicherplatz auf der Festplatte angemietet. Dort werden alle Daten abgespeichert. Gemeinsam mit anderen Websites werden die Leitungen und die qualifizierte Betreuung des Providers genutzt, um kostengünstig für den Surfer erreichbar zu sein. Dies ist der normale Weg für private Homepages und kleine bis mittlere Websites. -
Ein eigener Server beim Provider:
Bei dieser Variante wird ein Server bei einem Provider aufgestellt und eigenständig gewartet und aktualisiert. Der Provider sorgt lediglich für die ständige Erreichbarkeit per Standleitung. Bei entsprechendem Knowhow eine lohnenswerte Alternative für Seiten mit aufwändigen Datenbanken oder besonderen Softwareanforderungen. -
Ein Server im eigenen Unternehmen:
Hierbei wird ein eigener Computer mit einer Standleitung permanent an das Internet angeschlossen. Alle Pflege- und Wartungsarbeiten übernimmt das eigene Unternehmen.
Notwendige Software:
Für die Erstellung einfacher Internetseiten im HTML-Standard gibt es zahlreiche Autorenprogrammen, die einen von der Codeprogrammierung entlasten. Websites mit häufig wechselnden Inhalten oder Datenbankanbindung nutzen hingegen spezielle Programmiersprachen. Die wichtigsten sind PHP, ASP und Perl. Hilfsprogramme zur Prüfung von Links, zur Bildoptimierung und Seitenverwaltung sind häufig als Freeware oder Shareware verfügbar.
Die Übertragung der Dateien auf den Server erfolgt mit Hilfe eines sogenannten FTP-Programms. Erst mit der Übertragung der Seiten auf den Server sind dies weltweit erreichbar. Man sollte bei der Seitenerstellung Sonderzeichen oder Leerzeichen in Dateinamen vermeiden und sich bemühen, Namen für Bilder und andere Dateien konsequent klein zu schreiben. Nach Veröffentlichung der Seiten auf dem Server kann es andernfalls zu Fehlermeldungen kommen.
